Mittwoch, 7. Juni 2017

[Rezension] "Am dunklen Fluss" von Anna Romer


Ruby Cardel war zwölf, als ihre Schwester Jamie nahe der elterlichen Farm in den Tod stürzte. Ein traumatisches Erlebnis, von dem sie sich nie vollständig erholte und das ihre Erinnerung an das ganze folgende Jahr auslöschte. Dennoch scheint es, dass sie nun endlich ihr Glück an der Seite eines erfolgreichen Autors gefunden hat, mit dem sie in einem kleinen australischen Küstenort lebt. Doch als sie zum ersten Mal seit Kindertagen wieder nach Lyrebird Hill zurückkehrt, drängen plötzlich lang verschüttete Bilder in ihr Bewusstsein. Stück für Stück setzt Ruby die Puzzleteile der Ereignisse um Jamies Tod zusammen. Und die Wahrheit, die nun ans Licht kommt, birgt ein tödliches Geheimnis …

Anna Romer entdeckte ich für mich mit dem Buch Das Rosenholzzimmer. Von diesem Werk war ich so vollkommen begeistert, dass ich mir ihr neues Buch natürlich gleich vormerken musste! Und jetzt muss ich auf jeden Fall aufpassen, wann es wieder etwas neues von dieser Autorin gibt!

Wie auch schon in Das Rosenholzzimmer gibt es auch in Am dunklen Fluss zwei Handlungsstränge, die sich zu zwei verschiedenen Zeiten abspielen. Auch hier handelt es sich wieder um eine Familiengeschichte, in der sich die Vergangenheit auf die gegenwart auswirkt. Das ist ja so eine Art Geschichte, die ich total liebe!

Hier handelt die Gegenwart von Ruby, die ihre Schwester bei einem tragischen Vorfall verloren hat. Jamies Tod konnte Ruby einfach nicht verkraften und hat deswegen alle Ereignisse, die damit zu tun haben verdrängt.
Doch irgendwann gibt es kleine Anstöße, die Erinnerungen auslösen. Und damit ist eine gewisse Gefahr verbunden, von der Ruby allerdings nichts ahnt. Was die zwei Männer aus Rubys Leben damit zu tun haben, verrate ich hier aber nicht.

Die Vergangenheit hat mit Rubys Urgroßmutter zu tun, die ihre Kindheit auf Lyrebird Hill verbracht hat und welche auch so einiges Leid ertragen musste. Aber auch hier möchte ich einfach nicht zu viel verraten. Nur soviel: die Liebe spielt natürlich eine sehr große Rolle.

Anna Romer hat es auch in diesem Buch wieder geschafft, Romantik mit einer ordentlichen Prise Spannung zu verbinden.
Einmal mit dem Buch angefangen, wollte ich es eigentlich am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen - dabei machte mir zwar das Leben einen Strich durch die Rechnung, aber am liebsten hätte ich es wirklich in einem Rutsch durchgelesen.
Irgendwann packt einen eben einfach die Spannung und man wird von der Geschichte regelrecht mitgerissen.
Für mich eins der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe!


Von mir gibt es hier eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon darauf, hoffentlich bald etwas neues aus der Feder der Autorin zu lesen!


Und damit wünsche ich euch allen noch einen wunderschönen entspannten Abend!

Ganz liebe Grüße


Kommentare:

  1. Hey :)

    Na das hört sich ja sehr vielversprechend an!
    Ich hatte "Das Rosenholzzimmer" ja als Hörbuch gelesen und war so mittelmäßig begeistert davon ^^ Ich fand es nicht schlecht, aber es hat mich auch nicht total mitgerissen wie es andere Bücher schon geschafft haben :P

    liebe Grüße, Meike

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    1. Heyho :D

      Also ich fand ja beide Bücher großartig... ^^

      LG Rike

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